Bascom AVR - Befehlsreferenz

 

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$

 

$ASM - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$ASM

 

Beschreibung:

 

Markiert den Start eines Programmteils in Assemblersprache. Nach dieser Anweisung akzeptiert Bascom direkte Assembleranweisungen bis auf die Compiler-Direktive $END ASM getroffen wird.

 

Beispiel:

 

$ASM

  MOV R24,R24

$END ASM

 

$BAUD/$BAUD1 - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$BAUD=<Baudrate>

$BAUD1=<Baudrate>

 

Beschreibung:

 

Setzt die Baudrate für die Verwendung des UART. Besitzt der verwendete AVR 2 UARTs, so kann die Baudrate der zweiten Schnittstelle mit $BAUD1 gesetzt werden.

 

Es ist zu beachten, dass die Quarzfrequenz mit der $CRYSTAL-Direktiven mit der tatsächlichen Taktfrequenz gesetzt werden muss. Andernfalls kommt es zu fehlerhaften Übertragungen.

 

Beispiel:

 

$BAUD=9600

$BAUD1=2400

 

$CRYSTAL - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$CRYSTAL=<Quarzfrequenz>

$BAUD1=<Baudrate>

 

Beschreibung:

 

Definiert die Quarzfrequenz für das aktuelle Programm. Diese Angabe ist bei jedem Programm zwingend notwendig, da hierdurch sämtliche zeitabhängige Funktionen berechnet werden.

 

Beispiel:

 

$CRYSTAL=14745600

 

$EEPROM

 

Syntax:

 

$EEPROM

 

Beschreibung:

 

Weist den Compiler an, die folgenden DATA-Daten im internen EEPROM des Prozessors abzulegen.

 

Beispiel:

 

$EEPROM

Data 45,667,...

$DATA

 

$END ASM - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$END ASM

 

Beschreibung:

 

Beendet den Assembler-Modus von Bascom.

 

Beispiel:

 

$ASM

  MOV R24,R24

$END ASM

 

$INCLUDE - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$INCLUDE <Datei>

 

Beschreibung:

 

Bindet eine Quelltextdatei in Bascom ein. Sollen Binärdateien eingebunden werden, so muss $INC verwendet werden.

 

Beispiel:

 

$INCLUDE "m8def.dat"

 

$NOINIT - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$NOINIT

 

Beschreibung:

 

Verhindert, dass Bascom beim Start bestimmte Startparameter setzt. Z.b. werden Variablen nicht mit 0 vorbelegt. Der Anwender muss sich selbst um die Initialisierung kümmern. Diese Direktive verringert aber die gesamte Programmgröße und kann im Einzelfall sinnvoll sein.

Beispiel:

 

$NOINIT

 

$NORAMCLEAR - Compiler-Direktive

 

Syntax:

 

$NORAMCLEAR

 

Beschreibung:

 

Unterdrückt das Löschen des RAMs nach einem Reset. Somit sind redundante Daten im RAM möglich.

Beispiel:

 

$NORAMCLEAR

 

 

A

 

ABS - Funktion

 

Syntax:

 

<Absolut>=ABS(<Wert>)

 

Beschreibung:

 

Ermittelt den Absolutwert, also den positiven Wert, des angegebenen Parameters.

 

Beispiel:

 

A=ABS(-123)

PRINT ABS(-123)

 

ASC - Funktion

 

Syntax:

 

<Ascii>=ASC(<String>)

 

Beschreibung:

 

Liefert den Ascii-Wert des ersten Zeichens der angegebenen Zeichenkette zurück. Ist die Zeichenkette leer, wird 0 geliefert.

 

Beispiel:

 

A=ASC("Hallo")

PRINT ASC("Hallo")

 

 

B

 

BINVAL - Funktion

 

Syntax:

 

<Wert>=BINVAL(<Binärstring>)

 

Beschreibung:

 

Wandelt einen Binärstring in einen Wert.

 

Beispiel:

 

V=BINVAL("10101")

PRINT BINVAL("10101")

 

BITS - Funktion

 

Syntax:

 

<Wert>=BITS(<Bit>[,<Bit>...])

 

Beschreibung:

 

Setz die angegebenen Bits und gibt den so gewonnenen Wert zurück.

 

Beispiel:

 

V=BITS(1,3)

PRINT BITS(1,3)

 

BITWAIT - Befehl

 

Syntax:

 

BITWAIT <Bit>,SET/RESET

 

Beschreibung:

 

Wartet solange bis das angegebene Bit gesetzt (Parameter SET) oder gelöscht (Parameter RESET) ist.

 

Beispiel:

 

BITWAIT PINB.7,SET

 

BUFSPACE - Funktion

 

Syntax:

 

<Frei>=BUFSPACE(<Nr>)

 

Beschreibung:

 

Liefert den freien Puffer von der seriellen Schnittstelle zurück. Durch Angabe der Nr. wird der entsprechende Puffer definiert. Hirbei gilt:

 

0: Ausgangs-Puffer, erster UART

1: Eingangs-Puffer, erster UART

2: Ausgangs-Puffer, zweiter UART

3: Eingangs-Puffer, zweiter UART

Beispiel:

 

FREE=BUFSPACE(1)

PRINT BUFSPACE(3)

 

 

C

 

CHECKSUM - Funktion

 

Syntax:

 

<Prüfsumme>=CHECKSUM(<Prüfstring>)

 

Beschreibung:

 

Ermittelt die Prüfsumme des übermittelten Strings und gibt diese zurück.

 

Beispiel:

 

PS=CHECKSUM("Bascom Test")

PRINT CHECKSUM("Bascom Test")

 

CHR - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=CHR(<Ascii-Nummer>)

 

Beschreibung:

 

Liefert einen String, dessen Inhalt das angegebene Ascii-Zeichen ist.

 

Beispiel:

 

Ch=CHR(65)

PRINT CHR(65)

 

CLS - Befehl

 

Syntax:

 

CLS {TEXT/GRAPH}

 

Beschreibung:

 

Löscht den Displayinhalt von LCD-Displays.

 

Bei grafischen Displays wird der komplette Bildschirm gelöscht, wenn kein Parameter angegeben wird. Bei einem Parameter entsprechend nur den Text- bzw. den Grafikbereich.

 

Beispiel:

 

CLS

 

CONFIG SCL - Befehl

 

Syntax:

 

CONFIG SCL=<TWI SCL-Pin>

 

Beschreibung:

 

Definiert den Portpin für den SCL-Anschluss der TWI (IIC)-Schnittstelle..

 

Beispiel:

 

CONFIG SCL=PORTB.0

 

CONFIG SDA - Befehl

 

Syntax:

 

CONFIG SDA=<TWI SDA-Pin>

 

Beschreibung:

 

Definiert den Portpin für den SDA-Anschluss der TWI (IIC)-Schnittstelle..

 

Beispiel:

 

CONFIG SDA=PORTB.1

 

CONST - Befehl

 

Syntax:

 

CONST <Name>=<Wert>

 

Beschreibung:

 

Definiert einen Festwert. Dieser Wert kann im Programm verwendet werden. An den Stellen, wie die Konstante eingesetzt wird, wird der definierte Wert vom Compiler eingesetzt.

 

Beispiel:

 

CONST Sensoren=3

 

COS - Funktion

 

Syntax:

 

<Cosinus>=COS(<Winkel>)

 

Beschreibung:

 

Berechnet den Cosinus des angegebenen Winkels. Der Winkel wird in radian erwartet. Um zwischen degree und radian umzurechnen, können die Funktionen DEG2RAD und RAD2DEG verwendet werden.

 

Beispiel:

 

Tri=COS(3.14)

PRINT COS(3.14)

 

CPEEK - Funktion

 

Syntax:

 

<B<te>=CPEEK(<Adresse>)

 

Beschreibung:

 

Liest ein Byte von der angegebenen Adresse aus dem internen Flash-Speicher.

 

Beispiel:

 

By=CPEEK(5800)

 

CPEEKH - Funktion

 

Syntax:

 

<B<te>=CPEEKH(<Adresse>)

 

Beschreibung:

 

Liest ein Byte von der angegebenen Adresse aus dem internen Flash-Speicher bei AVRs mit mehr wie 64 kB Flash.

 

Beispiel:

 

By=CPEEKH(5800)

 

 

D

 

DEBOUNSE - Befehl

 

Syntax:

 

DEBOUNCE <Port>,<Status>,<Sprungmarke>[,SUB]

 

Beschreibung:

 

Entprellt den mechanischen Kontakt am angegebenen Port. Mit Status wird dem Befehl mitgeteilt, ob diese auf 0 oder 1-Signal reagieren soll. Wurde der angegebene Status am benannten Port erkannt, springt der Befehl zur angegebenen Sprungmarke. Wird SUB zusätzlich angegeben, wird dieser Sprung als GOSUB durchgeführt. Hier muss die Routine also mit RETURN wieder verlassen werden.

 

Wie lange die Entprellzeit dauern soll, kann mit CONFIG DEBOUNCE festgelegt werden.

 

Beispiel:

 

DEBOUNCE Pinb.0,1,InOk

 

DECR - Befehl

 

Syntax:

 

DECR <Variable>

 

Beschreibung:

 

Verringert den Inhalt der numerischen Variablen um 1.

 

Beispiel:

 

DECR Counter

 

DEG2RAD - Funktion

 

Syntax:

 

<Radian>=DEG2RAD(<Degree>)

 

Beschreibung:

 

Rechnet einen Degree-Wert in Radian um.

 

Beispiel:

 

Rad=DEG2RAD(90)

PRINT DEG2RAD(90)

 

DELAY - Befehl

 

Syntax:

 

DELAY

 

Beschreibung:

 

Lässt den AVR für ca. 1mS warten. Werden während der Ausführung von DELAY Interrupts aufgerufen, so verlängert sich die Wartezeit entsprechend.

 

Beispiel:

 

DELAY

 

DIM - Befehl

 

Syntax:

 

DIM <var> AS [XRAM/SRAM/ERAM] <Typ>[*<Länge>] [AT <Adresse/Variable>] [OVERLAY]

 

Beschreibung:

 

Definiert eine Variable oder ein Variablenfeld mit dem angegebenen Typ. Standardmäßig wird diese Variable im internen RAM [Optionaler Parameter SRAM] abgelegt. Soll die zu definierende Variable im vorhandenen externen Arbeitsspeicher angelegt werden, so muss der Parameter XRAM angegeben werden. Will man Werte im EEPROM speichern so kann man hier Variablen mit dem Parameter ERAM angeben.

 

Als Typ sind die Parameter Bit, Byte, Word, Long, Single, Double oder String. Werden Strings definiert, so muss noch die gewünschte Maximallänge mit '*<Länge>' angegeben werden.

 

Sollen Variablenfelder definiert werden, so muss das höchstmögliche Element in runden Klammern hinter dem Variablennamen angegeben werden.

 

Durch den Parameter AT ist es möglich, die Variable an eine bestimmte Position im Speicher zu legen. Diese Position kann auch auch eine andere Variable sein. Hier muss dann aber dies dem Compiler mit OVERLAY mitgeteilt werden. Ansonsten wird ein Fehler erzeugt.

 

Beispiel:

 

DIM Counter AS Word

DIM Werte(16384) AS XRAM Byte

DIM Eingabe AS String*40

DIM Eingabebytes AS Bytes(41) AT Eingabe OVERLAY

 

 

E

 

EXIT - Befehl

 

Syntax:

 

EXIT Struktur

 

Beschreibung:

 

Verlässt die aktuelle Struktur des angegeben Typs. Somit können Schleifen vorzeitig verlassen werden. Für Struktur können die folgenden Befehle eingesetzt werden: FOR, DO, WHILE, SUB, FUNCTION.

 

Beispiel:

 

FOR Z=1 TO 10

  IF Z=5 THEN EXIT FOR

NEXT

 

EXP - Funktion

 

Syntax:

 

<Ergebnis>=EXP(<Wert>)

 

Beschreibung:

 

Berechnet den natürlichen Logarithmus des angegebenen Wertes.

 

Beispiel:

 

Res=EXP(1.3)

PRINT EXP(1.3)

 

 

G

 

GETADC - Funktion

 

Syntax:

 

<Wert>=GETADC(<Kanal>[,<Gain>])

 

Beschreibung:

 

Fragt den angegebenen AD-Kanal ab. Hierfür muss der AD-Wandler aktiv und gestartet worden sein. Durch Gain kann, bei neueren AVRs, ein Offset-Wert angegeben werden.

 

Beispiel:

 

Wert=GETADC(3)

 

GOSUB - Befehl

 

Syntax:

 

GOSUB <Sprungmarke>

 

Beschreibung:

 

Ruft ein Unterprogramm auf, welches sich ab der angegeben Sprungmarke befindet. Die Unterroutine muss mit RETURN wieder verlassen werden.

 

Sprungmarken können bis zu 32 Zeichen lang sein.

 

Beispiel:

 

GOSUB Auswertung

...

Auswertung:

....

RETURN

 

GOTO - Befehl

 

Syntax:

 

GOTO <Sprungmarke>

 

Beschreibung:

 

Springt zur angegebenen Sprungmarke.

 

Sprungmarken können bis zu 32 Zeichen lang sein.

 

Beispiel:

 

GOTO Auswertung

...

Auswertung:

....

 

 

H

 

HEX - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=HEX(<Zahl>)

 

Beschreibung:

 

Wandelt die angegebene Zahl in einen String, dessen Format der hexadezimalen Schreibweise der Zahl entspricht.

 

Beispiel:

 

Hx=HEX(5147)

PRINT HEX(5147)

 

HEXVAL - Funktion

 

Syntax:

 

<Zahl>=HEXVAL(<Hex-String>)

 

Beschreibung:

 

Konvertiert einen String, der eine hexadezimale Zahl enthält, zu einen numerischen Wert.

 

Beispiel:

 

Hx=HEXVAL("BBC3")

PRINT HEX("BBC3")

 

HIGH - Funktion

 

Syntax:

 

<MSB>=HIGH(<Wort>)

 

Beschreibung:

 

Liefert das höherwertige Byte des angegebenen Wortes zurück.

 

Beispiel:

 

Msb=HIGH(5147)

 

HOME - Befehl

 

Syntax:

 

HOME {UPPER/LOWER/THIRD/FOURTH}

 

Beschreibung:

 

Setzt den Textcursor auf einem angeschlossenen LCD-Display auf die erste Position. Wird HOME ohne weitere Parameter angegeben, wird der Cursor auf die erste Stelle in der der Zeile gesetzt. Beim Parameter UPPER wird die erste Stelle der ersten Zeile angesteuert, bei UPPER die zweite Zeile und bei THIRD und FOURTH entsprechend die 3. und 4. Zeile, sofern vorhanden.

 

Beispiel:

 

HOME UPPER

 

 

I

 

I2CINIT - Befehl

 

Syntax:

 

I2CINIT

 

Beschreibung:

 

Initialisiert die IIC (TWI)-Kommunikation.

 

Beispiel:

 

I2CINIT

 

IDLE - Befehl

 

Syntax:

 

IDLE

 

Beschreibung:

 

Versetzt den Prozessor in den IDLE-Modus. Er erwacht aus diesem Zustand wieder sobald ein Interrupt eintrifft.

 

Beispiel:

 

IDLE

 

INSTR - Funktion

 

Syntax:

 

<Position>=INSTR([<Start>,]<Search>,<String>)

 

Beschreibung:

 

Sucht eine Zeichenkette (Search) in einer anderen Zeichenkette. Wurde diese gefunden wird die Position zurück gegeben. Andernfalls wird 0 zurück geliefert.

 

Beim optionalen Parameter Start, kann eine Startposition innerhalb des zu durchsuchenden Strings angegeben werden.

 

Beispiel:

 

p=INSTR("o","Bascom")

 

ISCHARWAITING - Funktion

 

Syntax:

 

<Vorhanden>=ISCHARWAITING([#Kanal])

 

Beschreibung:

 

Liefert eine 1 zurück, wenn ein Zeichen im AVR-internen UART-Puffer wartet. Soll eine anderes evtl. vorhandenes UART abgefragt werden, so muss dieses angegeben werden.

 

Beispiel:

 

Is=ISCHARWAITING()

Is=ISCHARWAITING(#2)

 

 

L

 

LCASE - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=LCASE(<Quellstring>)

 

Beschreibung:

 

Wandelt den Inhalt eines Strings in Kleinbuchstaben. Hierfür wird nur der amerikanische Zeichensatz zu Grunde gelegt. Länderspezifische Sonderzeichen bleiben unberücksichtigt.

 

Beispiel:

 

Txt=LCASE("Bascom")

PRINT LCASE("Bascom")

Txt=LCASE(N)

 

LCD - Befehl

 

Syntax:

 

LCD <Wert>

 

Beschreibung:

 

Sendet den angegebenen Wert zu einem angeschlossenen und initialisierten LCD-Display.

 

Beispiel:

 

LCD 65

 

LEN - Funktion

 

Syntax:

 

<Länge>=LEN(<String>)

 

Beschreibung:

 

Ermittelt die Länge eines Strings.

 

Beispiel:

 

Ln=LEN("Bascom")

PRINT LEN("Bascom")

 

LOC - Funktion

 

Syntax:

 

<Position>=LOC(<Dateinummer>)

 

Beschreibung:

 

Gibt die letzte Position innerhalb einer Datei zurück an der gelesen oder geschrieben wurde.

 

Beispiel:

 

Position=LOC(0)

 

LOCAL - Befehl

 

Syntax:

 

LOCAL <var> AS <Typ>[*<Länge>] [AT <Adresse/Variable>] [OVERLAY]

 

Beschreibung:

 

Definiert eine Variable innerhalb einer Funktion/Prozedor wie beim DIM-Befehl. Hier wird die Variable jedoch wieder gelöscht, wenn die entsprechende Funktion/Prozedur wieder verlassen wird.

 

Mit LOCAL definierte Variablen können nur im SRAM abgelegt werden.

 

Beispiel:

 

LOCAL Warte AS WORD

 

LOCATE - Befehl

 

Syntax:

 

LOCATE y,x

 

Beschreibung:

 

Setzt den Cursor auf einem LCD-Textdisplay an die angegebene Position. Hierbei sind für x Werte von 1 bis 64 und für y Werte von 1 bis 4 erlaubt.

 

Beispiel:

 

LOCATE 1,10:LCD "Hallo"

 

LOG10 - Funktion

 

Syntax:

 

<Log10>=LOG10(<Wert>)

 

Beschreibung:

 

Berechnet den Logarithmus der Basis 10.

 

Beispiel:

 

Lsb=LOG10(0.1)

 

LOW - Funktion

 

Syntax:

 

<LSB>=LOW(<Wort>)

 

Beschreibung:

 

Liefert das niederwertige Byte des angegebenen Wortes zurück.

 

Beispiel:

 

Lsb=LOW(5147)

 

LTRIM$ - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=LTRIM$(<String>)

 

Beschreibung:

 

Entfernt eventuell vorhandene Leerzeichen von der linken Seite des angegebenen Strings und liefert das Ergebnis zurück.

 

Beispiel:

 

Lsb=LTRIM$(" Test ")

 

 

P

 

POPALL - Befehl

 

Syntax:

 

POPALL

 

Beschreibung:

 

Restauriert alle von Bascom verwendete Register wieder vom Stack.

 

Beispiel:

 

POPALL

 

POWER - Funktion

 

Syntax:

 

<Wert>=POWER(<Wert>,<Exponent>)

 

Beschreibung:

 

Berechnet das Ergebnis von Wert^Exponent. Als Wert sind nur Fließkommatypen zugelassen.

 

Beispiel:

 

Wert=POWER(10,2)

 

PULSEIN - Befehl

 

Syntax:

 

PULSEIN <Var>,<Port>,<Portbit>,<Flanke>

 

Beschreibung:

 

Wartet auf ein Polaritätswechsel am angegebenen Portbit. Hierbei muss Port einen Port in der Form von PINx beinhalten. Portbit gibt die Bitnummer des gewählten Ports an.

 

Bei Angabe von 0 für die Flanke wird auf ein Wechsel von 0 zu 1 gewartet. Bei Angabe von 1 entsprechend von 1 auf 0. Die Zeit die gewartet werden musste, wird in der Variable übergeben und besitzt eine Auflösung von 10µS. Wird die Wartezeit von 65535 überschritten gibt es einen Timeout-Fehler welcher mit ERR abgefragt werden kann.

 

Beispiel:

 

PULSEIN Wert,PINB,3,0

 

PULSEOUT - Befehl

 

Syntax:

 

PULSEOUT <Port>,<Portbit>,<Pulszeit>

 

Beschreibung:

 

Gibt einen Impuls am angegeben Portbit des angegebenen Ports aus. Die Länge des Pulses wird durch die Pulszeit bestimmt und hat eine Auflösung von 1µS bei 4 MHz Taktfrequenz.

 

Beispiel:

 

PULSEOUT PORTB,3,10000

 

PUSHALL - Befehl

 

Syntax:

 

PUSHALL

 

Beschreibung:

 

Sichert alle von Bascom verwendete Register auf dem Stack.

 

Beispiel:

 

PUSHALL

 

 

R

 

RAD2DEG - Funktion

 

Syntax:

 

<Degree>=RAD2DEG(<Radian>)

 

Beschreibung:

 

Rechnet einen Radian-Wert in Degree um.

 

Beispiel:

 

Deg=RAD2DEG(3.14)

PRINT RAD2DEG(3.14)

 

READEEPROM - Befehl

 

Syntax:

 

READEEPROM <Variable>,<Adresse>

 

Beschreibung:

 

Liest Daten aus dem internen EEPROM ab der angegebenen Adresse. Die Anzahl der Daten wird durch die angegebene Variable bestimmt. Das Ergebnis wird in dieser Variable gespeichert.

 

Beispiel:

 

READEEPROM Passwort,100

 

REM/' - Befehl

 

Syntax:

 

REM <Kommentar>

' <Kommentar>

 

Beschreibung:

 

Definiert den Rest der Programmzeile als Kommentar. Ab hier wird der Rest der Zeile vom Compiler nicht mehr beachtet.

 

Beispiel:

 

REM Hier folgt das Hauptprogramm

' Eingabe der Benutzerdaten

 

RESET - Befehl

 

Syntax:

 

RESET <SFR>

RESET <Port>

RESET <Var.Bit>

 

Beschreibung:

 

Setzt ein Bit eines SFRs, eines Ports oder einer Variablen zurück.

 

Beispiel:

 

RESET TIE0

RESET PORTB.2

RESET FERTIG.4

 

RETURN - Befehl

 

Syntax:

 

RETURN

 

Beschreibung:

 

Beendet eine Unterroutine und springt zur ersten Anweisung nach dem aufrufenden GOSUB-Befehl.

 

Beispiel:

 

GOSUB Auswertung

...

Auswertung:

....

RETURN

 

ROUND - Funktion

 

Syntax:

 

<Ganzzahl-Wert>=ROUND(<Fließkomma-Wert>)

 

Beschreibung:

 

Rundet den angegebenen Fließkomma-Wert zu einem Ganzzahligen Wert. Hierbei wird dir kaufmännische Rundung angwand.

 

Beispiel:

 

PRINT ROUND(2.4)

PRINT ROUND(10.7)

 

RTRIM - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=RTRIM(<Quellstring>)

 

Beschreibung:

 

Entfernt eventuell vorhandene Leerzeichen auf der rechten Seite des angegebenen Strings.

 

Beispiel:

 

Txt=RTRIM("Bascom   ")

PRINT RTRIM("Bascom   ")

Txt=RTRIM(N)

 

 

S

 

SET - Befehl

 

Syntax:

 

SET <SFR>

SET <Port>

SET <Var.Bit>

 

Beschreibung:

 

Setzt ein Bit eines SFRs, eines Ports oder einer Variablen.

 

Beispiel:

 

SET TIE0

SET PORTB.2

SET FERTIG.4

 

SETFONT - Befehl

 

Syntax:

 

SETFONT <Schriftsatz-Name>

 

Beschreibung:

 

Aktiviert den Schriftsatz für das angeschlossene GLCD. Der angegebene Schriftsatz muss mit $INCLUDE dem Programm hinzugefügt werden.

 

Beispiel:

 

SETFONT Font8x8

$INCLUDE "Font8x8.font"

 

SIN - Funktion

 

Syntax:

 

<Sinus>=SIN(<Winkel>)

 

Beschreibung:

 

Berechnet den Sinus des angegebenen Winkels. Der Winkel wird in radian erwartet. Um zwischen degree und radian umzurechnen, können die Funktionen DEG2RAD und RAD2DEG verwendet werden.

 

Beispiel:

 

Tri=SIN(3.14)

PRINT SIN(3.14)

 

SPACE - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=SPACE(<Anzahl>)

Beschreibung:

 

Liefert einen String mit der angegebenen Anzahl an Leerzeichen (Ascii 32).

 

Beispiel:

 

St=SPACE(10)

PRINT SPACE(10)

 

START - Befehl

 

Syntax:

 

START TIMER0/TIMER1/TIMER2/COUNTER0/COUNTER1/WATCHDOG/AC/ADC

 

Beschreibung:

 

Startet eines der internen Hardwareelemente.

 

TIMER0 Startet den Timer 0
TIMER1 Startet den Timer 1
COUNTER0 Startet den Zähler 0 (Identisch mit Timer 0)
COUNTER1 Startet den Zähler 1
WATCHDOG Startet den Watchdog. Dieser muss ab nun regelmäßig mit RESET WATCHDOG zurück gesetzt werden
AC/ADC Aktiviert die Stromversorgung des internen Analog/Digital-Wandlers und startet somit die A/D-Wandlung

 

Beispiel:

 

START ADC

 

STR - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=STR(<Zahl>)

Beschreibung:

 

Wandelt den angegeben numerischen Ausdruck in einen String um.

 

Beispiel:

 

St=STR(5147)

PRINT STR(5147)

 

SWAP - Befehl

 

Syntax:

 

SWAP <Variable 1>,<Variable 2>

 

Beschreibung:

 

Tauscht den Inhalt der beiden Variablen aus. Die Variablen müssen hierbei gleichen Typs sein.

 

Beispiel:

 

SWAP Anfang,Ende

 

 

T

 

TAN - Funktion

 

Syntax:

 

<Tangens>=TAN(<Winkel>)

 

Beschreibung:

 

Berechnet den Tangens des angegebenen Winkels. Der Winkel wird in radian erwartet. Um zwischen degree und radian umzurechnen, können die Funktionen DEG2RAD und RAD2DEG verwendet werden.

 

Beispiel:

 

Tri=TAN(3.14)

PRINT TAN(3.14)

 

TOGGLE - Befehl

 

Syntax:

 

TOGGLE <Pin>

 

Beschreibung:

 

Ändert den Zustand des angegebenen I/O-Pins.

 

Beispiel:

 

TOGGLE PinB.0

 

TRIM - Funktion

 

Syntax:

 

<String>=TRIM(<String>)

 

Beschreibung:

 

Entfernt von dem angegebenen String beidseitig alle Leerzeichen.

 

Beispiel:

 

St=TRIM(" Test ")

PRINT St=TRIM(" Test ")

 

 

V

 

VARPTR - Funktion

 

Syntax:

 

<Adr>=VARPTR(<Variable>)

<Adr>=VARPTR("<Variable>")

 

Beschreibung:

 

Liefert die Adresse, unter der die angegebene Variable gespeichert ist.

 

Beispiel:

 

Adr=VARPTR(Wert)

 

 

W

 

WAIT - Befehl

 

Syntax:

 

WAIT <Sekunden>

 

Beschreibung:

 

Sorgt für eine Wartezeit von der angegeben Zeit in Sekunden. Hierbei sind Zeiten bis 65535 Sekunden möglich.

 

Beispiel:

 

WAIT 10

 

WAITMS - Befehl

 

Syntax:

 

WAITMS <mS>

 

Beschreibung:

 

Sorgt für eine Wartezeit von der angegeben Zeit in mS. Hierbei sind Zeiten bis 65535 mS möglich.

 

Beispiel:

 

WAITMS 1000

 

 

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